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Neues Zugterminal in Gent als Dreh- und Angelpunkt der globalen Supply-Chain von Volvo Cars

23 November 2020

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Die Supply-Chain der Volvo Car Group ist von der Produktionsstätte bis zum Verbraucher über See, Schiene und manchmal auch Straße miteinander verbunden. Ein neues Zugterminal im Hafen von Gent, das aus einer Zusammenarbeit zwischen Volvo Cars, Lineas und DFDS Seaways hervorgegangen ist, bildet nun den Hauptumschlagplatz. 

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Ob von Göteborg nach Gent oder von Gent nach Italien, Österreich und sogar China, die Supply-Chain der Volvo Car Group ist von der Produktionsstätte bis zum Verbraucher über See, Schiene und manchmal auch Straße miteinander verbunden. Ein neues Zugterminal im Hafen von Gent, das aus einer Zusammenarbeit zwischen Volvo Cars, Lineas und DFDS Seaways hervorgegangen ist, bildet nun den Hauptumschlagplatz. Hiermit werden jährlich 5.000 Lkw-Frachten von Flanderns Straßen auf die Schiene verlagert.

DFDS Seaways übernimmt den Seetransport. Im Terminal V6 am Mercator-Dock im Nordseehafen Gent werden die meisten Produkte auf Güterzüge von Lineas verladen. Das Bahnfrachtunternehmen ist für die erste und letzte Meile sowie für die Langstrecke ins europäische Hinterland und nach Fernost zuständig. Hierzu schaltet man notfalls weitere Betreiber ein. Manche Lieferungen in unmittelbarer Nähe von Gent werden auch per Achse zugestellt.

Martin Corner, Supply Chain Logistics bei Volvo Cars: „Wir legen großen Wert auf die multimodale Abwicklung, um Kosten, CO2-Emissionen und die Anzahl Transportbewegungen so gering wie möglich zu halten. Außerdem können wir die Abläufe so in das restliche Logistiknetzwerk von Volvo Cars integrieren, mitsamt unseren Werken und Häfen. Über die Zusammenarbeit mit DFDS und Lineas erzielen wir einen idealen multimodalen Transportfluss.“

Das neue Terminal verknüpft Straße, Schiene und See und gestaltet die Logistikkette von Volvo Cars schneller, nachhaltiger und kosteneffizienter. Die Umschlagzeiten zwischen Werk und Lieferziel sind kürzer als je zuvor. Hinzu kommt, dass die Bahn eine verlässliche Lösung ist und im Vergleich zum Straßentransport 9 Mal weniger CO2-Emissionen und 8 Mal weniger Luftverschmutzung erzeugt. 

„Schon seit über 20 Jahren sind wir stolzer Partner von Volvo“, erklärt Lars Redeligx, CCO bei Lineas. „Zusammen verlagern wir jährlich Tausende Lkw-Frachten von der Straße auf die Schiene. Dieses Projekt und die Nominierung für den „Baanbrekers“-Award beweisen einmal mehr, welches Verbesserungspotenzial in der Supply-Chain eines Unternehmens steckt, wenn man die Schiene in die multimodalen Logistiklösungen integriert, und welch positive Auswirkungen dies auf das Klima und die Mobilität hat.“

Auch Morgan Olausson, Vice President, BU North Sea North, macht deutlich, wie stolz man auf diese Partnerschaft ist. „Es ist wirklich beeindruckend. Dadurch, dass Industrie, Seekurzstrecke und Schiene zusammenarbeiten, können wir große Fahrzeug-Stückzahlen ausgesprochen nachhaltig, effizient und schnell befördern.“

Baanbrekers 2020
Das Projekt ist in der Branche nicht unbemerkt geblieben. Am 23. November hat „Multimodaal Vlaanderen“, die zentrale Beratungsstelle für multimodalen Verkehr, dem Terminal V6 den Titel „Baanbreker 2020“ verliehen.

 

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