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Lineas prüft Lkw-Schienen-Hub an der E17 zur Verringerung der Verkehrsbeeinträchtigungen im Großraum Antwerpen

05 Oktober 2020

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Die Schienengüterverkehrsgesellschaft Lineas und das Logistikunternehmen Tabaknatie errichten eine Containersammelstelle zur besseren Verteilung der Lkw-Transporte während der Baumaßnahmen im Rahmen des Oosterweel-Projekts.

Brussels, 5th Oktober 2020 – Die Schienengüterverkehrsgesellschaft Lineas und das Logistikunternehmen Tabaknatie errichten eine Containersammelstelle zur besseren Verteilung der Lkw-Transporte während der Baumaßnahmen im Rahmen des Oosterweel-Projekts. Die Initiative entstand, nachdem Lantis und der Antwerpener Hafen im Juni die Transportunternehmen dazu aufriefen, einen Weg zur Verringerung der Verkehrsströme während der Stoßzeiten zu finden. Beide Unternehmen legten einen Vorschlag für einen Hub vor, an dem Spediteure ihre Container abstellen oder aufnehmen, welche dann in der Nebenverkehrszeit zum Hafen befördert werden können. Auf diese Weise könnten pro Jahr ca. 20.000 Container von der Straße geholt werden.

Als größtes privates Schienengüterverkehrsunternehmen in Europa setzt Lineas bei seinem Vorschlag voll auf die Schiene. Konkret möchte das Unternehmen einen Lkw-Schienen-Hub an der E17 Richtung Hafen errichten. Die Container werden tagsüber außerhalb von Antwerpen gesammelt und anschließend direkt zum Hafen gebracht. Mit einer direkten Schienenverbindung zu den Tiefwasser-Terminals ist das sowohl tagsüber als auch nachts möglich.

„Unsere Aufgabe beim Modal Shift auf die Schiene war im Rahmen des Oosterweel-Projekts noch nie so relevant wie heute“, sagte Lars Redeligx, CCO von Lineas. „Mit diesem Lkw-Schienen-Hub möchten wir wieder eine Lösung auf den Markt bringen, die Lkw direkt aus dem Stoßverkehr holt, deren Fracht anschließend nach Möglichkeit auf der Schiene befördert wird. Das ist sowohl für die Mobilität als auch für das Klima eine gute Sache: Der Schienenverkehr verursacht 9 Mal weniger CO2 und 8 Mal weniger Feinstaub.“

Wo genau der Lkw-Schienen-Hub angesiedelt werden soll, wird derzeit noch geprüft. Im Rennen sind zwei Standorte: das Genter Hafengebiet oder ein Standort in der Nähe von Kortrijk. Der Shuttle soll bis 2022 betriebsbereit sein.

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